Mitten im wieder vereinigten Deutschland, dort, wo früher Minen und Stacheldraht den Weg versperrten, lässt sich nun abseits der großen Touristenströme Urlaub machen. Entlang der Werra kann man genussvoll wandern: zu Fuß, per Rad, mit dem Kanu oder ganz bequem hoch zu Ross
Egal für welche Fortbewegungsart man sich entscheidet, die malerische Landschaft und die beschaulichen Dörfer entlang des Weges lassen Hektik und Stress schnell vergessen.
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Mehr Informationen finden Sie unter www.werratal.de. |
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Wandern im Eichsfeld |
Der Werratal-Radweg folgt den sanften Biegungen des Flusslaufes. An vielen Stellen verläuft er zu beiden Seiten der Werra. Teilweise wird der Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke Eisenach Treffurt Eschwege entlang geführt. Nur auf ganz wenigen kurzen Abschnitten müssen Radler und Autoverkehr sich die Straße teilen. Die fast durchgängig asphaltierte Strecke weist kaum Steigungen auf und ist deshalb auch für weniger trainierte Fahrer, Kinder sowie Senioren ideal. Wer von weit her kommt, kann sich in vielen Orten ein Fahrrad mieten.
Der Teilabschnitt von Creuzburg über Treffurt und Wanfried nach Eschwege weist besonders viele Naturschönheiten auf. Obwohl man die ca. 48 km lange Strecke bequem an einem Tag schaffen kann, wäre es schade, an den einzelnen Orten nur so vorbeizuradeln. Besonders Treffurt mit seinen schönen Fachwerkhäusern ist einen längeren Aufenthalt wert.
Vom Werratal-Radweg zweigen weitere regionale Radwege ab. So kann man von der Grundmühle zwischen Mihla und Ebenshausen sowie von Heldra aus über Wendehausen, Diedorf und Heyerode in Richtung Mühlhausen weiter fahren. Von der Werrabrücke in Treffurt geht es weiter nach Schnellmannshausen.
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Buchtipp: Werratal-Radweg |
Den Umfang der Tour sowie das Tempo kann jeder entsprechend seinen Wünschen festlegen. Längs des Weges finden sich immer wieder Rastplätze mit Bänken und Tischen, teils auch mit Schutzhütten. Überall laden urige Dorfkneipen, Cafés, Ausflugslokale, Bratwurststände und Biergärten zum Verweilen ein. Ein Nachtlager findet der müde Radler in gemütlichen Pensionen, Privatzimmern, Ferienwohnungen und auf kleinen Campingplätzen.
Auch für Wasserwanderer ist gesorgt. In fast jedem Ort entlang der Werra gibt es eine Anlegestelle. An Wehren wurden Bootsumtragestellen eingerichtet. Mehrere Unternehmen bieten geführte Kanutouren, einen Kanuverleih und auch den Transport von Booten an.
Immer wieder sieht man in den Werraauen Pferde friedlich grasen. Reitunterricht gibt es auf einigen Bauerhöfen, in Landgasthöfen und Pensionen. Auch Kremserfahrten werden angeboten. Familienurlaub auf dem Bauernhof oder Reiterferien im Werratal erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Auch eine Wanderung in die das Werratal säumenden Berge ist sehr zu empfehlen. Von der Adolfsburg aus sieht man Treffurt wie eine Spielzeugstadt unter sich liegen. Unterwegs kann man auf einem geologischen Lehrpfad Spuren der Erdgeschichte betrachten.
Um Treffurt sind insgesamt 5 Rundwanderwege markiert. Eine Beschreibung erhält man in der Touristeninformation. Hier entlang führt auch der HET-Wanderweg vom Harz in den Thüringer Wald.
Nicht fehlen sollte auch ein Besuch auf dem Treffurter Normannstein. Dessen aufwändige Restauration steht kurz vor dem Abschluss. Nach der Besteigung des Viereckturmes kann man sich am Imbiss bei Gegrilltem und Bier oder Kaffee und Kuchen stärken. Nach abgeschlossenen Baumaßnahmen wird die Gaststätte wieder eröffnet.
Gedicht Der Normannstein
Vom Aussichtsturm auf dem zum Ringgau gehörenden Heldrastein (504 m über NN, von Treffurt aus in einer bis anderthalb Stunden zu erwandern) genießt man einen herrlichen Ausblick über Treffurt, seine Stadtteile Schnellmannshausen und Großburschla sowie die Nachbarorte Heldra, Altenburschla und Wanfried. Die Sicht reicht oft weit ins Eichsfeld, hinüber zum Hohen Meißner, bis in den Thüringer Wald und die Rhön.
Geschichte des Heldrasteins und der umliegenden Gemeinden
Wenn Sie mehr wissen möchten, informieren Sie sich bitte auf der Homepage der Interessengemeinschaft Heldrastein.
Neben einem unverwechselbaren Naturgenuss hat die Gegend um Treffurt auch viele Burgen, Schlösser und andere Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Die Creuzburg in der gleichnamigen Stadt ist bekannt als Lieblingsburg der Heiligen Elisabeth. Außerdem ist Creuzburg bekannt als Geburtsort des Komponisten Michael Praetorius. Jährlich im September finden die Michael-Praetorius-Gedenktage statt. Auf der Creuzburg werden ganzjährig Konzerte und Ausstellungen angeboten.
Allein im nahen Eisenach befinden sich mit der Wartburg, dem Bachhaus, dem Lutherhaus, dem Reuter-Wagner-Museum, dem Burschenschaftsdenkmal, der Gedenkstätte Eisenacher Parteitag und dem Automobilbaumuseum mehrere touristische Anziehungspunkte mit nationaler oder sogar internationaler Bedeutung.
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Buchtipp: Bildband über Eisenach |
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Buchtipp: Die Wartburg |
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Buchtipp: Taschenbuch über J. S. Bach |
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Buchtipp: Taschenbuch über Martin Luther |
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Buchtipp:
Meilensteine aus Eisenach: Ein Jahrhundert Automobilgeschichte |
Den ganzen Sommer über finden zahlreiche Veranstaltungen im Freien statt. Mittelalterfeste, Countryfest, traditionelles Vogelschießen und Open-Air-Konzerte sind nur einige Beispiele.
Durch die günstige Lage der Stadt zwischen Eisenach (ca. 25 km), Mühlhausen (ca. 28 km) und Eschwege (ca. 18 km) bzw. zwischen Erfurt (ca. 90 km), Kassel (ca. 80 km) und Göttingen (ca. 80 km) sind viele schöne Tagesausflüge möglich. Auch der Nationalpark Hainich, der Thüringer Wald, die Rhön, das Eichsfeld, der Harz und der Hohe Meißner sind von hier aus in kurzer Zeit zu erreichen. In der Nähe liegen Kurorte wie Bad Salzungen, Bad Liebenstein und Bad Sooden-Allendorf.
Direkte Busverbindungen bestehen nach Eisenach und Eschwege, von wo aus man mit Bahn oder Bus weiter reisen kann. Viele Ausflugsziele sind auch über den Werratal-Radweg zu erreichen.